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Ostdeutsche arbeiten länger

Auch mehr als zehn Jahre nach der deutschen Einheit arbeiten die Beschäftigten in Ostdeutschland etwas länger als ihre Kollegen in Westdeutschland, verdienen aber etwas weniger. Die ostdeutschen tariflichen Grundlöhne erreichen heute im Schnitt 91 Prozent des Westwertes - 1991 waren es erst 60 Prozent. In einigen Branchen sind die Löhne inzwischen bereits auf Westniveau. Die tariflich vereinbarte Wochenarbeitszeit lag in den alten Bundesländern Ende 2000 im Schnitt bei 37,4 Stunden, in den neuen Ländern bei 39,2 Stunden.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, Köln
Dieser Artikel ist erschienen am 19.06.2001