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Oliver Sinner steigt aus

Der Mitgründer und Vertriebsvorstand des IT-Dienstleisters SinnerSchrader AG, Oliver Sinner, verläßt das Unternehmen nach der schwachen Umsatzentwicklung der vergangenen Zeit.
Reuters HAMBURG. ?Mit dieser Entscheidung übernimmt Oliver Sinner die Verantwortung für die sinkenden Umsätze des Unternehmens?, teilte die am Neuen Markt gelistete Hamburger Gesellschaft am Donnerstag mit. Sinnner werde die Firma auf eigenen Wunsch zum 31. August 2002 verlassen, hieß es weiter. Er bleibe mit 20,3 Prozent der Anteile weiter größter Einzelaktionär.In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 20001/02 sei der Umsatz auf 11,56 Millionen Euro von 15,3 Millionen Euro im Vorjahr zurückgegangen. Für das dritte Quartal nannte das Unternehmen einen Umsatz von 2,9 (Vorjahr: 4,5) Millionen Euro und einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) von 1,3 (minus 0,34) Millionen Euro.

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Die liquiden Mittel von SinnerSchrader beliefen sich den Angaben zufolge auf 28,7 Millionen Euro. Das entspreche 2,49 Euro je Aktie. Damit verfüge SinnerSchrader über mehr Liquidität als über den Börsengang im Oktober 1999 eingenommen worden sei. Der Erlös belief sich damals nach Angaben des Unternehmens auf 28,01 Millionen Euro.
Dieser Artikel ist erschienen am 18.07.2002