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Offshoring sichert Jobs in Deutschland

Die Verlagerung von Unternehmensteilen ins Ausland, das so genannte Offshoring, kommt auch den Beschäftigten in Deutschland zugute. Die Investitionen im Ausland "können hierzulande sogar Jobs schaf­fen oder zumindest sichern", sagt Professor Juergen Donges, Direktor des Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität Köln und ehemaliger Vorsitzender der Wirtschaftsweisen, im Interview mit dem Job-und Wirt­schaftsmagazin karriere.Als Grund für die Beschäftigungseffekte auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt führt der Wirtschaftsexperte an, dass deutsche Unternehmen durch die Aus­landsinvestitionen ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern. "So kann im Inland die Produktion wachsen, wodurch auch die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt", sagt Donges in der Februar-Ausgabe von karriere. Unterm Strich sei Offshoring damit allemal besser als im Inland zu rationali­sieren. Denn durch eine kapitalintensivere Produktion gingen Arbeitsplätze endgültig verloren.

Zurzeit lagern deutsche Unternehmen nach einer Studie der Unternehmens­beratung A.T. Kearney rund fünf Prozent ihrer Wertschöpfung in Länder mit niedrigerem Lohnniveau aus.



Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 27.01.2005