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Oetker: Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse mangelhaft

BDI-Vizepräsident fordert mehr Praxisbezug

Als "völlig unzureichend" wertet Arend Oetker, Präsident des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und BDI-Vizepräsident, die Umstellung des deutschen Hochschulsystems von Magister- und Diplom- auf Bachelor- und Masterstudiengänge. "Es ist nicht mit einer Umetikettierung getan, wo die alte Zwischenprüfung zum Bachelor-Abschluss wird", sagt Oetker in der aktuellen Ausgabe des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere.

Die Studiengänge müssten komplett neu konzipiert und vor allem viel praxisbezogener gemacht werden. "Es mangelt dramatisch an der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen für die Berufswelt", kritisiert Oetker. Im Aufbau eines attraktiven Bachelor- und Master-Angebots sieht der BDI-Vizepräsident und Unternehmer eine Möglichkeit, mehr ausländische Studenten an die deutschen Universitäten und Hochschulen zu locken. "Das ist eine Chance für den Standort Deutschland."

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Das vollständige Interview erscheint in der August-Ausgabe von Junge Karriere am 25. Juli 2003.
Dieser Artikel ist erschienen am 22.07.2003