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Nur selten Chats und Online-Tests

Deutschlands Dozenten schätzen zwar den Einsatz moderner Informationstechnologie an der Universität, lassen aber viele Chancen ungenutzt, die Lehre effizienter und interaktiver zu gestalten.

Erst 18 Prozent der Lehrenden richten regelmäßig einen Studierenden-Treffpunkt im Netz ein, obwohl 57 Prozent der Befragten dies für sinnvoll halten. Nur ein Drittel der Lehrenden hat schon einmal einen Webcast oder E-Learning-Kurs angeboten. Auch von virtuellen Sprechstunden halten Lehrende offenbar nicht viel: 84 Prozent praktizieren das selten oder nie. Gleiches gilt für aufgezeichnete Lehrveranstaltungen: Nur sechs Prozent der Lehrenden dokumentieren ihre Lehrstunden häufig oder sehr häufig digital.

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Auch Chats haben erst wenige Dozenten für sich und ihre Studierenden entdeckt. Nur zehn Prozent der Lehrenden bieten dies häufig oder sehr häufig an. Damit bleibt der Wunsch der Studierenden nach modernen Lehrmethoden oft unerfüllt: Knapp 60 Prozent erachten virtuelle Arbeitsräume für sinnvoll. 83 Prozent der Studierenden wünschen sich zudem Online-Tests und Übungsaufgaben.

Quelle: Microsoft, München. Umfrage von TNS Infratest unter 50 Dozenten und 200 Studierenden verschiedener Fachrichtungen an deutschen Universitäten zur Nutzung und Bewertung des universitären IT-Angebotes

Infos: www.microsoft.com
Dieser Artikel ist erschienen am 08.08.2007