Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Notbett und Wohncontainer

Für manchen Studenten beginnt das Wintersemester in diesen Tagen mit improvisierten Wohnverhältnissen: Notbett im Dachgarten, Party- oder Fernsehzimmer im Studentenwohnheim oder Domizil in einem Wohncontainer. In Hessen, Baden-Württemberg und Bayern ist die Situation besonders schwierig.Als Gründe für die Wohnungsknappheit zum Wintersemester nennen die Studentenwerke: "Viele Studiengänge, vor allem NC-Fächer, beginnen nur noch zum Wintersemester. Und viele Studierende, deutsche wie ausländische, bekommen ihren Studienplatz sehr kurzfristig zugewiesen."

Die besten Jobs von allen

Die Studentenwerke unterstützen Studenten auch bei der Wohnungssuche auf dem privaten Markt: Über Plakat- und Postkartenkampagnen, Aufrufe über die lokale Presse und eine enge Kooperation mit den Städten konnten in den vergangenen Wochen beispielsweise in Heidelberg rund 2.000, in Konstanz immerhin 250 Plätze auf dem freien Markt an Studierende vermittelt werden.
Dieser Artikel ist erschienen am 17.10.2005