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Noch Potenzial

Seit die Karstadt-Krise ihren Gipfel erreichte, wird im Handel vorzugsweise schwarzweiß gemalt. Geiler Geiz hier, Gucci dort - dazwischen gebe es nichts mehr für den Konsumenten. Alles Mumpitz, befinden Experten aus Konsumforschung, Einzelhandelsverband und McKinsey, die jetzt zum Kongress der Handelshochschule Leipzig zusammenkamen, um "Wege zu mehr Konsum" aufzutun. "Zwischen Geiz und Luxus gibt es noch immer ein großes Potenzial", betont Simon Strauch, HHL-Student und Kongress-Sprecher. Vorausgesetzt, das Konsum-Mittelfeld wird richtig bedient. Die Zeit ausladender Sortimente und weniger Verkäufer, siehe Karstadt, sei klar vorbei.Geschäftskonzept und Service müssen stimmen. Beispiel Flatscreen-TV: Präsentiert im Studio-Ambiente mit Fachberatung, gehen die Fernsehgeräte zurzeit weg wie warme Semmeln. "Hier funktioniert die Kombination aus innovativem Produkt und innovativer Präsentation", so Strauch.

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Dieser Artikel ist erschienen am 11.12.2004