Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Nicht nach Unternehmensbasics fragen

Bewerber sollten das letzte Drittel eines Vorstellungsgesprächs aktiv nutzen, um durch Nachfragen und Statements Interesse an Job und Unternehmen zu signalisieren. Das empfiehlt das Job- und Wirt­schaftsmagazin karriere in seiner am 25. Februar erscheinenden Ausgabe.Die Aufforderung ?Haben Sie noch Fragen?? ist das Stichwort für den Jobinteressenten, um sich von Mitbewerbern abzusetzen. ?Nutzen Sie die Chance, ein kurzes Resümee zu ziehen und zu zeigen: ?Ich habe den Job verstanden?, rät Bewerbungsberater Gerhard Winkler in karriere. Engagement und Interesse am zukünftigen Arbeitgeber und Arbeitsplatz demonstriert man am besten mit Fragen wie ?Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet der Job?? ?Was werden die wichtigsten Aufgaben der nächsten Zeit sein?? Kein Zeichen von Schwäche ist es, sich während des Gesprächs Notizen zu machen. Der Block darf auch als Spickzettel fungieren für Themen, die der Bewerber ansprechen möchte.

Die besten Jobs von allen

Themen wie Altersvorsorge, Urlaubs- und Leistungsansprüche sollten Bewerber dagegen beim ersten Date mit dem Arbeitgeber nicht von sich aus an­sprechen. Auch Fragen nach leicht recherchierbaren Basics zum Unternehmen, wie Firmenorganisation oder -geschichte, kommen bei Personalverantwortlichen nicht gut an. Sie zeigen: Der Jobinteressent hat sich nicht ausreichend mit dem Unternehmen auseinandergesetzt und sich nicht gut genug informiert.
Dieser Artikel ist erschienen am 21.02.2005