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Neugründungen bremsen Job-Abbau im Westen


Ohne wachsende und neue Unternehmen wären in Westdeutschland von 1992 bis 1998 statt drei Millionen über 14 Millionen Jobs verloren gegangen. Dem Institut der deutschen Wirtschaft zufolge steigerte sich nach einer ausgeprägten Gründungsschwäche Mitte der 90er-Jahre die Zahl neuer Firmen auf 149.000 im Jahr 1998. Existenzgründungshilfen wirkten sich auch auf den Arbeitsmarkt aus: 1998 entstanden in Westdeutschland 331.000 Jobs durch Betriebsgründungen; durch Firmenexpansion entstanden 1,4 Millionen neue Arbeitsplätze.
Dieser Artikel ist erschienen am 29.01.2001