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Neues Ermittlungsverfahren gegen Ex-Mobilcom-Chef Schmid

Der Ex-Mobilcom Chef soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen bedeutenden Bestand von Mobilcom-Aktien bei der Beantragung seiner privaten Insolvenz verschwiegen haben.
HAMBURG. Grund hierfür ist der Verdacht auf Bankrott und Betrug sowie Beihilfe zum Bankrott, bestätigte ein Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft dem Handelsblatt.Schmid soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen bedeutenden Bestand von Mobilcom-Aktien bei der Beantragung seiner privaten Insolvenz verschwiegen haben. Die Aktien lagerten auf dem Depot einer Bank in Liechtenstein, erklärte die Behörde. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat deshalb auf Grund einer richterlichen Anordnung Durchsuchungen vorgenommen und Unterlagen beschlagnahmt. Gerhard Schmid hatte im Februar 2003 private Insolvenz angemeldet.

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Dieser Artikel ist erschienen am 15.04.2005