Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Neue Karrierechancen für junge Banker

Die Übernahme der HypoVereinsbank durch die italienische Großbank UniCredito wird zwar voraussichtlich rund 10.000 Jobs weltweit, davon 1.800 in Deutschland, kosten. Der Zusammenschluss bietet aber auch ungeahnte Karriere­aussichten in der zweitgrößten deutschen Privatbank, berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin karriere in seiner am 24. Juni erscheinenden Ausgabe. ?Die werden jetzt unverbrauchte Talente für die Umstrukturierung brauchen. Für junge Leute ist das eine echte Chance?, sagte Udo Steffens, Präsident der Frankfurter Hochschule für Bankwirtschaft und intimer Kenner der deutschen Finanzszene, gegenüber dem Magazin.Diese Einschätzung teilt auch Professor Bernd Rudolph, Direktor des Instituts für Kapitalmarktforschung und Finanzierung an der LMU München: ?Die Übernahme ist für die italienische Bank eine gute Gelegenheit, sich zu internationalisieren.? Mit der neuen Perspektive, in München, Mailand, Wien oder London zu arbeiten, könne ein Einstieg bei der HVB/UniCredito durchaus lohnen. Wer bei der neuen Großbank einsteigen will, sollte sich auf veränderte Schwerpunkte einstellen: Mit der Vermögensverwaltung (asset management) am HVB-Standort sei es wohl aus, glaubt Rudolph. ?Das geht von München weg, wie auch das Private Banking.? Gut hingegen seien die Aussichten im Firmenkundengeschäft. Das könnte in München sogar wachsen.

Die besten Jobs von allen

Die Juli-Ausgabe von karriere erscheint am 24. Juni 2005.
Dieser Artikel ist erschienen am 23.06.2005