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Nach Kündigung zur Auskunft verpflichtet

Arbeitnehmer sind grundsätzlich auch nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses früheren Vorgesetzten zu Auskünften verpflichtet.
HB/dpa FRANKFURT(MAIN). Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt in einem am Freitag bekannt gewordenen Urteil entschieden. Die Richter gaben damit der Klage eines Wirtschaftsprüfungsunternehmens gegen einen ausgeschiedenen Unternehmensberater statt.Dem Mitarbeiter war wegen verbotener Wettbewerbstätigkeit fristlos gekündigt worden. Nach seinem Ausscheiden verlangten die Vorgesetzten von ihm Auskünfte über Art und Umfang der von ihm zuletzt erledigten Kundenaufträge, die noch nicht abgerechnet worden waren. Unter Hinweis auf das plötzliche Ende des Arbeitsverhältnisses verweigerte der Arbeitnehmer jedoch jegliche Angaben.

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Dieser Artikel ist erschienen am 21.03.2003