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Mittelstand kümmert sich zu wenig um Führungsnachwuchs

380.000 Firmen steht in den nächsten fünf Jahren eine Geschäftsübergabe aus Altersgründen ins Haus. Doch 70 Prozent dieser Unternehmen haben nach Angaben des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung nur unzureichende Strategien für ihre Managementnachfolge entwickelt. Diese Ergebnisse werden von einer neuen Studie gestützt: 72 Prozent von 138 befragten mittelständischen Unternehmen verfügen demnach über kein systematisches Programm zum Identifizieren, Fördern und Binden ihrer künftigen Führungskräfte.
Fast 50 Prozent verzichten auf Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen. Nur bei 20 Prozent der Unternehmen ist systematisches Feedback angesagt. Und lediglich 19 Prozent können sich vorstellen, potentielle Nachwuchskräfte durch leistungsfördernde Vergütungsmodelle zu binden.

Quelle:
Studie der Personalberatung Dieter Strametz & Partner, Hamburg.
Umfrage unter 138 Firmen mit 50 bis 500 Beschäftigten
Dieser Artikel ist erschienen am 12.06.2001