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Mit Bosch zur Uno

Guatemala, Berlin, Genf - Christian Resch, 26, konnte sich auf seinen Job als Assistent der Geschäftsführung bei Ärzte ohne Grenzen optimal vorbereiten. Der Politikwissenschaftler hat am 13-monatigen Stiftungskolleg für internationale Aufgaben der Robert-Bosch-Stiftung teilgenommen. Jedes Jahr erhalten 20 Hochschulabsolventen diese Chance.
Guatemala, Berlin, Genf - Christian Resch, 26, konnte sich auf seinen Job als Assistent der Geschäftsführung bei Ärzte ohne Grenzen optimal vorbereiten. Der Politikwissenschaftler hat am 13-monatigen Stiftungskolleg für internationale Aufgaben der Robert-Bosch-Stiftung teilgenommen. Jedes Jahr erhalten 20 Hochschulabsolventen diese Chance. Die Stiftung unterstützt sie mit 1.250 Euro im Monat. "Wir wollen die Startchancen begabter Nachwuchskräfte für eine Karriere in internationalen Organisationen verbessern", sagt Dieter Berg, der Geschäftsführer der Stiftung. Die Stipendiaten erwartet ein volles Programm: Politik-Kolleg in Berlin, Projekteinstieg im Inland, Seminare zu Rhetorik, Präsentation und internationale Etikette, Projektarbeit im Ausland.

Von Januar bis März 2003 können sich Absolventen aller Fachrichtungen von Hochschulen, Fachhochschulen und Berufsakademien für das nächste Programm bewerben. Rund 200 sind es jedes Jahr, 50 werden zu Auswahlgesprächen eingeladen.

Die besten Jobs von allen


Die Bewerber dürfen höchstens 28 Jahre alt sein, müssen Englisch und eine weitere moderne Fremdsprache sprechen und nach dem Schulabschluss insgesamt 12 Monate im Ausland gewesen sein. Wichtig ist eine Skizze des Arbeitsprojekts, das jeder Stipendiat weitgehend selbst organisiert.

www.bosch-stiftung.de
Dieser Artikel ist erschienen am 18.11.2002