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Millionenboom


In Deutschland gibt es immer mehr Millionäre: Zwischen 1996 und 1999 ist ihre Zahl um 52.000 auf 365.000 gestiegen - unter anderem wegen des Börsenbooms, der Startup-Gründungswelle und zunehmender Erbschaftsfälle. Das haben die Investmentbank Merrill Lynch und die Unternehmensberatung Cap Gemini Ernst & Young in einer gemeinsamen Studie festgestellt. Zum Club der Millionäre zählt, wer mehr als eine Million Euro Geldvermögen hat.

3.700 von den 365.000 gelten sogar als "Superreiche": Sie besitzen pro Nase mehr als 30 Millionen Euro. Die größte Millionärsdichte im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung besteht in Hamburg, Bremen und Hessen. Absolut betrachtet leben die meisten Reichen in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg.
Dieser Artikel ist erschienen am 08.03.2001