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Mentorenprogramm für Jungunternehmer

karriere und Wissensfabrik, eine Initiative führender deutscher Unternehmen, haben einen neuen Gründerwettbewerb aufgelegt: ?weconomy? bringt Existenzgründer und Jungunternehmer mit hochrangigen Mentoren aus dem Wirtschaftsleben zusammen. Zehn Sieger tauschen sich im kommenden Sommer ein Wochenende in einem Fünf-Sterne-Hotel mit erfahrenen Top-Managern aus, die ihnen auch darüber hinaus beratend zur Seite stehen

Treffen werden die Wettbewerbssieger dort unter anderem Dr. Jürgen Hambrecht, den Vorstandsvorsitzenden des Chemieunternehmens BASF, und Franz Fehrenbach, Chef des Automobilzulieferers Bosch. Weitere Mentoren sind Prof. Dr. Berthold Leibinger, Aufsichtsratsvorsitzender von Trumpf, dem führenden Hersteller von Hochleistungs­lasern, Dr. Hermut Kormann, Vorstands­vorsitzender des Hightech-Unternehmens Voith, und Klaus Fischer, Inhaber der gleichnamigen Unternehmensgruppe.

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?Wir bieten mit ,weconomy? etwas, das man nicht kaufen kann: Junge Unternehmen brauchen neben einer ausreichenden Finanzierung vor allem den direkten Kontakt zu erfahrenen Unternehmern?, erklärt karriere-Chefredakteur Jörn Hüsgen. Ob Expansion, Vertriebsstrategie oder Personalpolitik ? einige Zeit nach der Gründung stünden Startups vor neuen Herausforderungen. ?Das Mentorenprogramm der Wissens­fabrik will junge Unternehmen auf ihrem Weg begleiten und zu nach­haltigen Erfolg beitragen?, erläutert Jürgen Hambrecht, einer der Initiatoren der Wissensfabrik.

Auch die Jury, vor der ausgewählte Bewerber im April ihr Unternehmen präsentieren, ist mit erfahrenen Experten aus der Gründerszene besetzt. Geleitet wird das Gremium von Dr. Kurt Demmer, Chefvolkswirt bei der IKB-Bank. Weitere Mitglieder sind unter anderem Prof. Dr. Malte Brettel, Mitgründer des deutsch-kanadischen Internet-Unter­nehmens Abebooks, Lukasz Gadowski, Gründer von Spreadshirt, gerade von der Zeitschrift Business Week als schnellstwachsendes Unternehmen in Deutschland gekürt, sowie Frank Böhnke, General Partner beim Wagniskapitalgeber Wellington, der unter anderem den deutschen Ebay-Vorläufer Alando sowie das Online-Netzwerk Open BC finanziert hat

Bewerber müssen bis Mitte Februar eine kurze ?Executive Summary? einsenden, aus der hervorgeht, auf welchem Markt das Unternehmen tätig ist, welcher Mehrwert dem Kunden geboten wird, wer die Menschen hinter der Idee sind und welches Potenzial sie hat. Außerdem sollen sie in einem Motivationsschreiben darlegen, was sie sich von der Teilnahme an dem Mentorenprogramm versprechen.

Ein Online-Bewerbungs­formular gibt es unter www.weconomy.de.

Postalische Bewerbungen an:
Wissensfabrik ? Unternehmen für Deutschland e.V.,
?weconomy?, 4. Gartenweg 4b, Gebäude Z17,
67063 Ludwigshafen.

Weitere Infos unter: www.wissensfabrik-deutschland.de

Die Dezember-Ausgabe von karriere erscheint am 24. November 2006.
Dieser Artikel ist erschienen am 21.11.2006