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Melchior soll neuer Babcock-Chef werden

Die Wahl sei auf den Steag-Chef Melchior gefallen, weil er viel vom Kraftwerksgeschäft verstehe, hieß es in den Aufsichtsratskreisen.
Reuters DÜSSELDORF. Melchior sei angesprochen worden, habe aber noch nicht zugesagt, erfuhr Reuters aus den Kreisen am Donnerstag. Lederer hatte angekündigt, Babcock zu verlassen und sich auf seine Vorstandsaufgaben bei der Werft HDW-zu konzentrieren. Zuvor hatte Babcock unter Lederers Führung in einem überraschenden und viel kritisierten Schritt seine Beteiligung an der HDW an den US-Finanzinvestor One Equity Partners verkauft.Die Wahl sei auf Melchior gefallen, weil er viel vom Kraftwerksgeschäft verstehe, hieß es in den Aufsichtsratskreisen weiter. Die zum RAG-Konzern gehörende Steag ist als Kraftwerksbetreiber Auftraggeber für Babcock. Nach der Veräußerung des Werftengeschäfts will sich Babcock auf sein Energietechnikgeschäft konzentrieren, das unter anderem den Bau von Großkesseln für Kraftwerke umfasst. Sowohl bei Steag als auch bei Babcock war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

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Dieser Artikel ist erschienen am 25.04.2002