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Mehr Hochschulabsolventen

Die Zahl der deutschen Hochschulabsolventen ist deutlich gestiegen. Im Jahr 2003 legten 218.100 Studenten erfolgreich eine Abschlussprüfung an einer deutschen Hochschule ab - das sind 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kam das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Darüber hinaus nahm der Anteil der weiblichen Absolventen um 7,7 Prozent auf 105.600 und erreichte somit einen Anteil von 48,4 Prozent.

Seit dem Höchststand 1997 von 237.144 war die Zahl der Hochschulabsolventen kontinuierlich gesunken und erreichte 2001 ihren Tiefstand mit 208.213. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2003 mehr Absolventen bei den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die drastischsten Zunahmen gab es bei den Informatikern: 20,9 Prozent mehr Studenten schlossen ihr Informatikstudium erfolgreich ab.

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35 Prozent der bestandenen Prüfungen wurden im Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abgelegt, 17 Prozent in den Sprach- und Kulturwissenschaften sowie Ingenieurwissenschaften, 14 Prozent im Bereich der Mathematik beziehungsweise Naturwissenschaften sowie acht Prozent in der Humanmedizin. Durchschnittlich waren die Absolventen bei Beendigung ihres Erststudiums 27,9 Jahre alt und haben 5,3 Jahre studiert.

Mehr Informationen: www.destatis.de
Dieser Artikel ist erschienen am 28.09.2004