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Mediziner werden knapp

Die Mediziner beklagen Mangelerscheinungen in den eigenen Reihen: An den Kliniken fehlen bereits rund 2.000 Ärzte. 2.400 der 12.000 Medizinstudenten pro Jahrgang halten nicht bis zum Ende durch, und die Zahl der Absolventen ist seit 1994 um ein Viertel gesunken. Weil die Bezahlung in Deutschland schlechter wird und die Chancen auf eine eigene Praxis sinken, zieht es viele Ärzte in fachfremde Berufe oder ins Ausland. Vor allem die USA böten wesentlich bessere Arbeitsbedingungen für Top-Kräfte, kritisert die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
Dieser Artikel ist erschienen am 05.04.2002