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Mediengestalter für digitale und Printmedien

Mediengestalter für digitale und Printmedien setzen in Werbeagenturen, Verlagen oder Druckereien die Ideen von Designern und Kunden um.
Aufgaben:Mediengestalter für digitale und Printmedien setzen in Werbeagenturen, Verlagen oder Druckereien die Ideen von Designern und Kunden um. Die Palette der Produkte erstreckt sich von Broschüren, Plakaten über Zeitungen bis zu CD-Roms und Internetseiten. Zu den Aufgaben des Mediengestalters gehört sowohl Kundenberatung, als auch die anschließende Konzeption und Herstellung der Produkte. Im Arbeitsalltag lassen sich vier Fachrichtung unterscheiden: Medienberatung, Mediendesign, Medienoperating, und Medientechnik.

Die besten Jobs von allen

Medienberater betreuen die Kunden beim Auftragseingang und kümmern sich um betriebswirtschaftliche Planungen. Die Mediendesigner sind dann für die gestalterische Umsetzung zuständig. Die notwendige Planung des Produktionsprozesses übernehmen die Operator und die Techniker kümmern sich um den reibungslosen Ablauf.In welchem Bereich ein Auszubildender tätig ist, hängt von der konkreten Stelle im Unternehmen ab. Bettina Baum, Bildungsreferentin des Koordinationszentrums für Ausbildung in den Medienberufen (AIM), rät daher, sich vor Antritt genau über den Schwerpunkt der Ausbildung beim Unternehmen zu informieren.Voraussetzungen:Um eine der begehrten Stellen zu bekommen, ist in der Regel das Abitur erforderlich, erklärt Bildungsreferentin Baum. ?Da die Nachfrage größer als das Angebot ist, können die Unternehmen hohe Anforderungen an Schulbildung und Vorkenntnisse stellen?, beschreibt Willi Müller, Berufsberater der Stadt Düsseldorf, die Arbeitsmarktsituation. Erwartet werden neben PC-Grundkenntnissen überdurchschnittliche Kreativität, Teamfähigkeit und zeitliche Flexibilität.Der Weg in die Mediengestaltung ohne Abitur führt über ein Berufskolleg, wo neben der Fachhochschulreife in zwei Jahren die Ausbildung zum Gestaltungs- oder Informationstechnischen Assistenten integriert ist. Berufsberater Müller empfiehlt aber eine Ausbildung im Unternehmen. ?Der Berufseinstieg ist hinterher deutlich leichter?, erklärt er.Eine Übersicht über alle Ausbildungen finden sie bei Berufenet.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.04.2002