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Mathe-Studenten geben oft auf

Rund 60 Prozent der Studienanfänger in Mathematik verlassen die Universität vorzeitig oder wechseln das Fach. In der Informatik liegt die Abbrecherquote bei rund 50 Prozent.

Ein wesentlicher Grund dafür sind nach Ansicht des Branchenverbandes BITKOM mangelnde Mathematik-Kenntnisse bei den Schulabgängern. Auch die langen Studienzeiten seien ein Problem. An den Universitäten liegt die durchschnittliche Studiendauer im Fach Mathematik bei knapp zwölf Semestern - drei Semester über der Regelstudienzeit. Informatik-Studenten brauchen mit 12,5 bei einer Regelstudienzeit von neun Semestern im Schnitt sogar noch etwas länger.

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Die Uni-Absolventen in den Fächern Mathematik und Informatik sind im Durchschnitt zwischen 27 und 28 Jahre alt. In der Mathematik sind mehr als die Hälfte der Studienanfänger Frauen, in der Informatik dagegen nur 18 Prozent.

Quelle: Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien BITKOM, Berlin.

Infos zum Thema: www.bitkom.de
Dieser Artikel ist erschienen am 10.02.2008