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Maradona favorisiert Frankreich und Argentinien

Argentiniens Fußball-Idol Diego Maradona sieht Frankreich und seine Landsleute als Favoriten auf den Titelgewinn. Deutschland attestiert er eine Außenseiterchance.
HB/sid BUENOS AIRES. Der Weltmeister von 1986 gibt aber auch dem deutschen Team sowie Brasilien und Italien Chancen und schätzt England als aussichtsreichsten Außenseiter ein. ?Frankreich ist viel mehr als nur Zinedine Zidane, sie haben mich völlig verzaubert?, schwärmt der ehemalige Weltstar, ?sie haben einen herausragenden Kader und spielen seit Jahren zusammen.? Argentinien käme dem Welt- und Europameister am nächsten: ?Das Team hat sich zu einer starken Einheit entwickelt und das in der Qualifikation sowie den Freundschaftsspielen in Italien, Deutschland und Spanien eindrucksvoll bewiesen.?Als Vorteil für seine Nachfolger in der argentinischen Nationalmannschaft könne sich die schwere Vorrundengruppe F mit England, Schweden und Nigeria erweisen. ?Wenn Argentinien diese Todesgruppe gewinnt, dann werden sie auch Weltmeister?, meinte Maradona, ?diese Vorrunde zu überstehen, ist härter, als das Finale zu gewinnen.? Einen Sensations-Weltmeister schließt Maradona aus: ?Ins Finale kommen nur die, die den Druck am besten aushalten können. Da sind Brasilien, Italien und Deutschland die üblichen Verdächtigen?, sagte der Argentinier, ?Teams wie Tunesien oder Belgien werden nie Weltmeister werden.?

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Dieser Artikel ist erschienen am 24.05.2002