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Magazin-Chef bei Radio NRW

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Wenn Udo Kreuer an die Anfänge seiner Radiokarriere zurückdenkt, muss er zugeben, dass er Glück gehabt hat: "Das war zu der Zeit, als der Privatfunk in Nordrhein-Westafeln an den Start ging. Wir redaktionellen Neulinge mussten zwar alle erst einmal ins kalte Wasser springen, aber wir hatten viele Möglichkeiten."
Wenn Udo Kreuer an die Anfänge seiner Radiokarriere zurückdenkt, muss er zugeben, dass er Glück gehabt hat: "Das war zu der Zeit, als der Privatfunk in Nordrhein-Westafeln an den Start ging. Wir redaktionellen Neulinge mussten zwar alle erst einmal ins kalte Wasser springen, aber wir hatten viele Möglichkeiten."

Direkt an seinem ersten Arbeitstag als freier Mitarbeiter musste oder besser gesagt durfte Kreuer eine Live-Schaltung von einem Handballspiel der Verbandsliga machen. "Damit hatte ich zum damaligen Zeitpunkt doch so gut wie keine Ahnung". Doch die Schule learnig by doing gefiel dem Sportstudenten und verhalf ihm zum Aufstieg. Nach dem Diplom an der Deutschen Sporthochschule Köln, einem Radio-Volontariat 1996 bei Radio Köln und diversen Redakteursjobs wie zum Beispiel Sportmoderator und -kommentator ist Kreuer seit eineinhalb Jahren Magazin-Chef von Radio NRW in Oberhausen. Der 39-Jährige koordiniert redaktionell den aktuellen Bereich sowie den Sport, zum Beispiel die Tour der France, die Bundesliga oder Fußballländerspiele. "Das Gute am Privatfunk ist ja, dass bei uns im Grunde jeder eine Chance hat - vom Elektriker bis zum Akademiker", meint Kreuer über die Jobchancen bei Radio NRW. Ein Hochschulstudium ist zwar nicht Pflicht, doch was in jedem Fall zählt, sind Talent und Leidenschaft: "Die Stimme muss natürlich Radio kompatibel sein, die Tonalität muss stimmen. Und die Begeisterung fürs Radio muss da sein. Mich hat Radio immer interessiert. Hätte es nicht geklappt, dann wäre ich vielleicht.... mh... Sportlehrer geworden.

Die besten Jobs von allen


Dieser Artikel ist erschienen am 23.02.2005