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Machtabstand macht den Unterschied

Den Einfluss kultureller Unterschiede auf das Verhalten von Studenten hat ein Forschungsprojekt der Fachhochschulen Bocholt und Recklinghausen untersucht, an dem auch Forscher aus Österreich, Thailand und Singapur beteiligt waren.Entscheidend für das Verhalten von Studierenden ist laut Studie vor allem der "Machtabstand" zwischen Lehrenden und Lernenden: Steht der Professor auf einem Sockel, liegt den Studierenden Kritik fern. Wird er eher als Teammitglied einer Studiengemeinschaft empfunden, ist die Hemmschwelle Probleme zu formulieren geringer. Ein wichtiger Faktor ist dabei, ob die Studierenden aus Gesellschaften kommen, die eher individualistisch oder eher gemeinschaftlich orientiert sind.

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Das praktische Ergebnis des Forschungsprojektes ist ein Maßnahmenkatalog, der Studierenden u.a. durch die Vermittlung bis dato ungeschriebener Gesetze helfen soll, sich in einer fremden Kulturerfolgreich zurecht zu finden.Mehr Infos:
www.fh-gelsenkirchen.de/medieninformationen/NetzInfos/fhg0812/fhg0812.html
Dieser Artikel ist erschienen am 30.08.2005