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London setzt auf New Economy

Ein neues Zentrum zur Erforschung der Internet-Revolution entsteht an der London Business School (LBS). Das "Centre for the Network Economy" genannte, interdisziplinär organisierte Institut soll sich insbesondere mit der Frage beschäftigen, welche Folgen die durch die rasante IT-Entwicklung bewirkte zunehmende "Interconnectivität" sowohl für Unternehmen und ihr Management als auch für die Gesellschaft als Ganzes hat.

"Die Internet-Blase" ist vielleicht geplatzt", erklärt der scheidende LBS-Dean John Quelch, "aber die Network Economy wird bleiben." "Die sich schnell entwickelnde Network Economy zu erforschen, ist sowohl für Politiker als auch für Manager wichtig", meint der zukünftige Leiter des Fortschungszentrums, Professor Michael Earl. "Insbesondere ist es wichtig, die neuen Quellen von Wertschöpfung zu verstehen, sowie die Folgen für das Wirtschaftsleben und die Gesellschaft."

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Finanziell unterstützt wird das Projekt von dem IT-Hersteller Lucent Technologies und dem weltweit operierenden Beratungsunternehmen Andersen, die auch im Beirat vertreten sein werden

Internet: www.london.edu
Dieser Artikel ist erschienen am 03.05.2001