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Literaturtipps

Die besten Bücher rund ums Thema Bewerbung.
Dickes Ding
Mehr als 80 Ratgeber zu den wichtigsten Themen rund um die Bewerbung haben Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader schon veröffentlicht. Jetzt gibt es ihr gesammeltes Wissen in einem dicken Handbuch. Es erläutert detailliert alle Phasen der Jobsuche, von der Bestandsaufnahme der eigenen Fähigkeiten über die Gestaltung der Bewerbungsunterlagen bis hin zum Vorstellungsgespräch. Dazu kommen Selbsttests, Einstellungstests, Tipps fürs Assessment Center und natürlich zahlreiche Beispiele aus der Praxis.

  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: Das Hesse/ Schrader-Bewerbungshandbuch. Eichborn Verlag, 2000, 510 Seiten, 49,80 Mark.


Die besten Jobs von allen


Kompaktes Ding
Es muss nicht gleich das große Hesse/Schrader-Gesamtwerk sein? Sie wollen nur etwas über die gelungene Bewerbungsmappe wissen? Auch an diesen Fall haben die Bewerbungsgurus gedacht. In ihrem Taschenbuch legen die Autoren großen Wert auf die richtige Vorbereitung. Doch im Zentrum dieses anschaulichen Ratgebers stehen die Kapitel über Anschreiben, Lebenslauf, Anlagen und Präsentation. Der Leser ist zur Mitarbeit aufgefordert ? und lernt so, sich optimal zu präsentieren.

  • Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader: Die perfekte schriftliche Bewerbung. Eichborn Verlag, 1998, 143 Seiten, 14,90 Mark.


Achtung, Abschreibgefahr!
Gefährlich verführerisch, was dieses Taschenbuch zu bieten hat. Denn die 66 ausgefallenen Beispielbewerbungen könnten Bewerber glatt dazu verlocken, hier abzuschreiben, statt eigene Ideen zu entwickeln. Zwar ist das Motto ?Originalität bringt Erfolg? bei Bewerbungen mit Vorsicht zu genießen. Doch vielleicht lässt sich ja der eine oder andere Personalchef von dem ?erkennungsdienstlichen Fragebogen?, der Märchenbewerbung oder einem Würfelspiel beeindrucken ...!?

  • Elke Eßmann: Erfolg durch die kreative Bewerbung. Falken, 1997, 127 Seiten, 12,90 Mark.


Mutige vor!
Für alle, die es kurz und knackig mögen, bietet dieses Taschenbuch ein paar nicht alltägliche Tipps für die individuelle Bewerbungsstrategie. Etwas Mut gehört allerdings dazu, per Handzettel, Postkarte oder Radiosendung auf sich aufmerksam zu machen. Eine halbe Stunde reicht für die Lektüre tatsächlich aus ? tiefer gehende Informationen sollte man aber nicht erwarten.

  • Marita Thiel: 30 Minuten für die kreative Bewerbung, Gabal, 1998, 80 Seiten, 9,80 Mark.


Experte fürs Detail
Es sind oft die kleinen Dinge, die Bewerber stundenlang grübeln lassen: Wie viele Absätze braucht das Anschreiben? Welche Schlussformel klingt am besten? Auf solche Details legt Stilistik-Experte Wolfgang Manekeller besonderen Wert. Zahlreiche Beispiele und das ?Kleine Bewerbungs-ABC? helfen bei der Formulierungsarbeit. Wer über die nervigen Berichte von Manekellers eigenen Bewerbungen hinwegsehen kann, bekommt mit dem Buch ein gutes Gegenmittel bei akuter Phrasen-Diarrhö.
  • Wolfgang Manekeller: Außergewöhnliche Bewerbungen. Gondrom, 1998, 238 Seiten, 14,80 Mark.


Vom Bittsteller zum Problemlöser
Es gibt für jeden Menschen den passenden Job ? die meisten suchen nur falsch. Das bläut Richard Nelson Bolles in seinem Weltbestseller allen verzagten Bewerbern ein. Die Bibel für Stellensuchende ist locker geschrieben, mit vielen Übungen und Cartoons. Im Mittelpunkt steht nicht die Situation auf dem Arbeitsmarkt, sondern der Bewerber mit seinen Fähigkeiten und Interessen. Bolles zeigt, wie man sich dem potenziellen Arbeitgeber als überzeugender Problemlöser präsentiert statt wie bisher als Bittsteller. Wer nur Tipps für tolle Bewerbungsmappen sucht, ist hier an der falschen Adresse. Doch als Orientierungshilfe im Stellendschungel gibt es nichts Besseres.

  • Richard Nelson Bolles: Durchstarten zum Traumjob. Das Bewerbungshandbuch für Ein-, Um- und Aufsteiger. Campus, 4. Auflage, 1999, 343 Seiten, 39,80 Mark.


Die besten Jobs von allen

Dieser Artikel ist erschienen am 21.03.2001