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Langfristig mehr Studienanfänger

Foto: Pixelio.
In den nächsten Jahren wird die Zahl der Studienberechtigten deutlich ansteigen. Neuesten Berechnungen zufolge wird im Jahr 2013 mit 356.000 neuen Studierenden ein Höhepunkt erreicht - damit sind es dann über 100.000 Studienanfänger mehr als durchschnittlich in den Jahren 2000 bis 2004.

Auch in den darauf folgenden Jahren sollen die Anfängerzahlen noch weit über dem Durchschnitt liegen. Bis zum Jahr 2020 rechnet die Studie mit insgesamt 715.000 zusätzlichen Studienanfängern mehr als im Jahr 2005. Gründe für die steigenden Zahlen liegen in der Bevölkerungsentwicklung und in bildungspolitischen Reformen: Zum Beispiel erwerben in den westdeutschen Bundesländern von 2007 bis 2011 die Kinder der geburtenstarken Jahrgänge zwischen 1955 und 1965 ihre Studienberechtigungen.

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Auch auf mittlere Sicht wird die Zahl der Hochschulzugangsberechtigten, insbesondere der Abiturienten, steigen. Ebenso wirkt sich die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre auf die Entwicklung der Studienberechtigtenzahl aus, unter anderem wegen der bevorstehenden doppelten Abschlussjahrgänge.

Quelle: Centrum für Hochschulentwicklung, Gütersloh.
Studie "Die Zukunft vor den Toren. Aktualisierte Berechnungen zur Entwicklung der Studienanfängerzahlen bis 2020".

Nachzulesen hier: www.che.de

Allgemeine Infos zur Studie: www.che.de
Dieser Artikel ist erschienen am 12.01.2008