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Lage könnte kaum besser sein

Die Lage für die fast 600.000 Beschäftigten in der Werbewirtschaft könnte gegenwärtig kaum besser sein.

Im Kernbereich waren Ende 2007 insgesamt 186.800 Fachkräfte beschäftigt: 134.600 in der Werbegestaltung bei Agenturen, in Grafik-Ateliers und in der Werbefotografie, 37.800 in den Werbeabteilungen der Unternehmen sowie 14.400 in der Verbreitung von Werbemitteln, insbesondere bei Verlagen, Funkmedien oder in der Außenwerbung.

Die besten Jobs von allen


Die Arbeitslosenzahlen der Branche liegen mit einer Quote von 4,1 Prozent zum Jahresende 2007 auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Insgesamt ist laut einer aktuellen Analyse ein hoher Beschäftigungsgrad erreicht, der sich in den kommenden Jahren zunächst noch ausweiten werde

Angesichts der schrumpfenden Bevölkerung in Deutschland stelle sich aber die Frage, woher der Nachwuchs langfristig kommen soll. Attraktive Arbeitsmöglichkeiten insbesondere für Frauen mit Kindern und für ältere Werbefachexperten sieht der Branchenverband ZAW als eine strategische Maßnahme, um das hohe Leistungsniveau der deutschen Werbewirtschaft auch in den nächsten zehn Jahren zu halten.

Quelle: Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Berlin.
Infos: www.zaw.de
Dieser Artikel ist erschienen am 22.03.2008