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Kunden im Gepäck

Wer im Private Banking einen neuen Job sucht, erhöht seine Chancen nicht mehr allein durch eine gute Qualifikation, sondern dadurch, dass er Geschäft mitbringt. Persönliches Pech ist dann, wenn die Neulinge die ehrgeizigen Performance-Ziele ihrer neuen Arbeitgeber nicht erbringen und am Ende ihres ? mittlerweile üblichen ? Jahresvertrags ohne Job dastehen ? und ohne Kunden.
Von berufserfahrenen Bewerbern für den Bereich Vermögende Privatkunden wird mehr denn je erwartet, dass sie ihre bisherigen Kunden abwerben und in den Bestand ihres neuen Arbeitgebers überführen. ?Die Markteintrittsstrategien der Institute werden aggressiver, bevorzugt bei den ausländischen Häusern?, sagt Hans-Rudolf Ulrich, Münchener Partner bei Kienbaum Executive Consultants. ?Manche Banken bauen ganz neue ? teure ? Private-Banking-Teams auf oder werben sie von der Konkurrenz ab. Da brauchen sie schnell entsprechende Betreuungsvolumina, um diese zu beschäftigen.? Persönliches Pech ist dann, wenn die Neulinge die ehrgeizigen Performance-Ziele ihrer neuen Arbeitgeber nicht erbringen und am Ende ihres ? mittlerweile üblichen ? Jahresvertrags ohne Job dastehen ? und ohne Kunden.

(uh)
Dieser Artikel ist erschienen am 30.06.2006