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Kommunikationssparte von Siemens soll neuen Chef bekommen

Die wichtige Sparte Information und Kommunikation von Siemens soll bereits in dieser Woche einen neuen Chef bekommen. Konzernchef von Pierer wird die kommissarische Führung aufgeben.
HB MÜNCHEN.Pierer hatte die Führung der Sparte - zu der das Mobilfunkgeschäft ICM, der Netzwerkbereich ICN und der IT-Dienstleister SBS gehören - im Juli kommissarisch übernommen. Überraschend schnell wird diese Übergangslösung nun beendet. Die Leitung von I+C ist einer der wichtigsten Posten, die Siemens zu besetzen hat.

Die besten Jobs von allen

Mit der Übernahme der Verantwortung für I+C wollte Pierer ein Zeichen setzen. Die betroffenen Bereiche seien ?in der entscheidenden Phase ihrer Zukunftssicherung?, hieß es damals. Die potenziellen Anwärter für den Posten hätten noch genug in ihren Verantwortungsbereichen zu tun.Als Anwärter für den Posten gelten nun in Branchenkreisen wieder ICN-Chef Thomas Ganswindt und der ICM-Bereichs-Leiter Rudi Lamprecht. Allerdings wird auch eine Umgruppierung des Vorstands nicht ausgeschlossen. Dann könnte beispielsweise Konzernstratege Johannes Feldmeyer die Leitung von I+C übernehmen, der im Juli in den Zentralvorstand aufgerückt war. Er gilt als einer der Kronprinzen von Vorstandschef Heinrich von Pierer.
Dieser Artikel ist erschienen am 10.11.2003