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Klinikmanager und Medizincontroller gesucht

Die Kosten in der Gesundheitsbranche steigen. Kliniken und Krankenkassen suchen daher Betriebswirte mit Medizinwissen, die nicht nur effizient wirtschaften und kalkulieren können, sondern auch Ärzte führen können, berichtet Junge Karriere in seiner aktuellen Mai-Ausgabe.

?Klinik- und Gesundheitsmanager und vor allem Medizincontroller sind aktuell sehr gefragt?, sagt Silvia Dobrindt, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Personalberatung Kienbaum, in Junge Karriere. Denn Effizienzsteigerung ist in vielen der 2.100 Kliniken hierzulande dringend notwendig, wie Zahlen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) Essen zeigen. Danach haben 2006 nur 43 Prozent aller deutschen Krankenhäuser einen Jahresüberschuss erzielt; 34 Prozent schrieben eine schwarze Null und 23 Prozent machten Verluste. Für das laufende Jahr prognostizieren die Experten des RWI, dass sich der Anteil der Krankenhäuser mit Verlust auf 52 Prozent erhöhen wird

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Schlecht für die Kliniken, gut für Hochschulabsolventen und junge Berufstätige: Nicht nur private Klinikbetreiber wie Asklepios, Rhön und Helios suchen Fachkräfte, die einen Mix aus BWL und Gesundheitswissen mitbringen. Auch kommunale und gemeinnützige Krankenhäuser brauchen kühle Rechner, um sich gegen die private Konkurrenz zu behaupten; ebenso die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. ?Gefragt sind Leute, die die Brücke zwischen BWL-Wissen und medizinischer Versorgung schlagen können?, so Silvia Dobrindt von Kienbaum ? und zwar in großer Zahl: ?Theoretisch benötigt jedes Krankenhaus pro zwei Fachabteilungen einen Medizincontroller. Bundesweit ergibt sich daraus ein Bedarf von einigen Tausend Fachleuten für diesen Bereich?, schätzt die Expertin

Mehr Informationen über die Jobchancen für Klinikmanager und Medizincontroller stehen in der Mai-Ausgabe von Junge Karriere, die am 25. April 2008 erscheint.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.04.2008