Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Klassische Bewerbung per Post und E-Mail bevorzugt

Immer mehr Bewerber setzen bei der Jobsuche auf den eigenen Internet-Auftritt in der Hoffnung, sich von der Konkurrenz abzuheben. Doch bei Personalverantwortlichen kassiert die fortschrittlichste aller Bewerbungsformen durchweg schlechte Noten. Zu diesem Ergebnis kommt eine exklusive Umfrage des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere unter 130 deutschen Unternehmen, darunter Toparbeitgeber wie Allianz, Beiersdorf, Strabag, Miele und Nokia.

Hauptgrund für die Ablehnung: Selbst wenn der Internet-Auftritt gut und ansprechend gestaltet ist, hat der Recruiter nichts in der Hand, was er an seine Kollegen weitergeben kann. Dabei sind Arbeitgeber grundsätzlich keine Internet-Muffel. Im Gegenteil: 51 Prozent der befragten Personaler bewerten Bewerbungen via Mail mit der Note eins. Voraussetzung: ein gutes Anschreiben und vollständige Unterlagen als Anlagen, die sich öffnen lassen. Nur zwei Prozent lehnen E-Mail-Bewerbungen ganz ab.

Die besten Jobs von allen


Die beste Note geben Personaler allerdings nach wie vor klassischen Bewerbungsmappen, die per Post eingesandt werden. Das spart mühsames Runterladen und Ausdrucken der Unterlagen. Absolut unbeliebt in Unternehmen sind Bewerbungen per Telefon. Sie erhalten im Schnitt nur die Note 4,2.

Was beim Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen außerdem zu beachten ist sowie Porträts von 20 Top-Unternehmen, die derzeit einstellen, stehen im Bewerberguide 2004 in der Dezember-Ausgabe von Junge Karriere (Erscheinungstermin: 21. November).
Dieser Artikel ist erschienen am 19.11.2003