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Klare Aussagen im Vorstellungsgespräch

Bewerber, die im Vorstellungsgespräch ihre Vorzüge und Qualitäten aufzählen wollen, sollten auf einschränkende Redewendungen wie ?Ich will nicht prahlen, aber?? oder ?Ohne überheblich klingen zu wollen, aber?? verzichten. Mit solchen Formulierungen schadet sich der Jobinteressent selber, berichtet das Magazin Junge Karriere in seiner Februar-Ausgabe unter Berufung auf eine aktuelle Studie.

Denn Einschränkungen dieser Art bewirken oft das genaue Gegenteil. Wer also Eigenwerbung betreibt, dies aber mit den Worten ?Das soll nicht eitel klingen, aber?? einleitet, wird vom Gegenüber erst recht für selbstverliebt gehalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Psychologen der Eastern University Washington. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Redner allein durch den Gebrauch von Worten wie ?prahlen?, ?überheblich? oder ?eitel? in die Nähe dieser Eigenschaften gerückt wird. ?Das Abstreiten führt dazu, dass der Zuhörer erwartet, dass er genau die abgestrittene negative Eigenschaft besitzt?, sagt Forschungsteamleiter Amani El-Alayli.

Die besten Jobs von allen


Die Februar-Ausgabe von Junge Karriere erscheint am 25. Januar 2008.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.01.2008