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Klagen über weniger Geld auf dem Konto

Nach einer repräsentativen Umfrage des Marplan-Instituts in Offenbach ist knapp die Hälfte aller Deutschen überzeugt, weniger Gehalt zu bekommen. Die Ursache wird in den erhöhten Sozialabgaben gesehen.
HB/dpa OFFENBACH. 34 Prozent sagten, sie hätten gleich viel auf dem Konto, 3 Prozent erhielten nach eigenen Angaben netto mehr Geld. Am wenigsten von den Einkommenseinbußen betroffen waren nach der Umfrage Selbstständige und Beamte. Von den Selbstständigen hatten 34,7 Prozent und von den Beamten 36,6 Prozent weniger Netto- Einkommen. Bei den Facharbeitern klagten dagegen 54,4 Prozent und bei den Angestellten 47,7 Prozent über Einkommensverluste. Unter den verschiedenen Einkommensgruppen waren die Bezieher von Haushalts- Nettoeinkommen zwischen 1 000 und 1 500 sowie zwischen 2 500 und 3 500 Euro am häufigsten (54,2 und 52,9 Prozent) von Einbußen betroffen. Das Institut hatte im Rahmen der eigenen Grundlagenforschung in der Zeit von Ende Januar bis Mitte Februar über 1 200 Erwerbstätige nach ihrer Einkommenssituation nach dem Jahreswechsel gefragt.
Dieser Artikel ist erschienen am 12.03.2003