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Kanadischer Newcomer

Ein neuer Name zieht am internationalen Business-School-Himmel auf: die Richard Ivey School of Business an der University of Western Ontario. Obwohl die Anfänge der kanadischen Business School bis in das Jahr 1922 zurückgehen, hat sich Ivey erst unter der Führung ihres aus der Industrie stammenden Deans Lawrence Tapp in den maßgeblichen Rankings auf die vorderen Ränge hochgearbeitet. Die Financial Times sieht Ivey derzeit auf Platz 19 der besten Business Schools weltweit, das Wall Street Journal sogar als beste Schule außerhalb der USA. Ivey ist damit nicht nur die beste kanadische Business School, sondern auch eine echte Alternative für jeden, der in Nordamerika, aber nicht unbedingt in den USA einen MBA machen will. Wie an der Harvard Business School wird auch an Ivey hauptsächlich mit Fallstudien gearbeitet. Bis zu 600 solcher ?case studies? muss ein MBA-Student im Laufe seines zweijährigen Studiums durcharbeiten. Ivey war auch die erste nordamerikanische Business School, die in Asien (Hongkong) einen eigenen kleinen Campus eröffnete und damit die Bedeutung der Region Asien-Pazifik unterstrich.

Internet: www.ivey.uwo.ca
Dieser Artikel ist erschienen am 04.09.2001