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Käufliche Studienplätze in Oxford

Gegen eine üppige Spende wollten zwei Professoren der renommierten Oxford University einem Banker-Sohn einen Studienplatz verschaffen - auch wenn dieser nur durchschnittlich begabt war. Dafür sollte der vermeintliche Vater, in Wirklichkeit ein Journalist, rund 490.000 Euro in die Oxforder Uni-Spendenkasse einzahlen. Die beiden Professoren wurden wegen Bestechlichkeit entlassen. Im Telefongespräch mit dem Journalisten hatten sie angedeutet, dass sie in der Vergangenheit bereits mehrmals solche Deals abgeschlossen hätten.
Dieser Artikel ist erschienen am 28.03.2002