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Junge Karriere: Maschinenbauer erobern traditionelle BWL-Domänen

Maschinenbauer sind trotz Konjunkturflaute Gewinner auf dem Arbeitsmarkt: Konzerne, Mittelständler und Berater reißen sich um Ingenieure, die mehr können als nur tüfteln.
Maschinenbauer sind trotz Konjunkturflaute Gewinner auf dem Arbeitsmarkt: Konzerne, Mittelständler und Berater reißen sich um Ingenieure, die mehr können als nur tüfteln. Und die Zukunftsaussichten sind glänzend: Bis 2010 wird der Bedarf an Maschinenbauern um 15 Prozent steigen, berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin Junge Karriere in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf das Marktforschungsinstitut Prognos. Die Absolventenzahlen sind dagegen in den vergangenen Jahren stetig gesunken.Mit den Chancen wachsen allerdings auch die Anforderungen: "Wer als Ingenieur Karriere machen will, muss Ahnung von BWL haben, führen können und am besten noch ein paar Sprachen sprechen", sagt Susanne Ihsen, Karriere-Expertin des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Interview mit Junge Karriere. Die Technik-Experten drängen in traditionelle BWL-Domänen wie Vertrieb, Marketing und Projektmanagement. Und ins Beratergeschäft: Jahresgehälter ab 100.000 Euro aufwärts bieten Consulting-Unternehmen beispielsweise für Maschinenbauingenieure, die schon Projekterfahrung mitbringen. Daneben bleibt der Mittelstand ein klassischer Maschinenbau-Arbeitgeber; vor allem in Fahrzeugbau und Zulieferindustrie, Elektrotechnik und im Maschinen- und Anlagenbau kommen Ingenieure unter.

Die besten Jobs von allen

Mehr Informationen über den aktuellen Jobmarkt für Maschinenbauer sowie Gehälter in verschiedenen Positionen stehen in der aktuellen Ausgabe von Junge Karriere - jetzt am Kiosk.
Dieser Artikel ist erschienen am 30.06.2003