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Junge Europäer zieht?s zu Kängurus und Big Apple

In New York und Sydney würden junge Europäer am Liebsten wohnen. Mit 35 und 22 Prozent führen die Metropolen die Hitliste der beliebtesten Arbeits- und Wohnorte bei den 20- bis 29-Jährigen an. Die heimischen Hauptstädte wie London oder Barcelona erfreuen sich mit acht Prozent keiner großen Beliebtheit.
In New York und Sydney würden junge Europäer am Liebsten wohnen. Mit 35 und 22 Prozent führen die Metropolen die Hitliste der beliebtesten Arbeits- und Wohnorte bei den 20- bis 29-Jährigen an. Die heimischen Hauptstädte wie London oder Barcelona erfreuen sich mit acht Prozent keiner großen Beliebtheit. Das fand der Autohersteller Opel in einer Studie heraus, in der er rund 1600 junge Erwachsene aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Ungarn, Italien, Niederlande und Großbritannien zu ihren Lebensgewohnheiten befragte.In den Metropolen stehen Clubbesuche mit Freunden auf der Beliebtheitsskala für Freizeitbeschäftigung mit 74 Prozent weit oben. Entgegen den Erwartungen gaben nur vier Prozent der befragten Europäer zu, zum Spaß Partydrogen zu konsumieren. Schon allein in Deutschland griffen im Jahr 2004 sechs Prozent der 20 bis 25-Jährigen zu illegalen Drogen.

Die besten Jobs von allen

Briten rasen gernErwartungsgemäß fragte Opel auch nach Autos und deren Bedeutung für europäische Großstädter. Die Hitliste der liebsten Beschäftigungen auf vier Rädern: Quatschen, Rasen, Liebe machen.
Sex landet dabei mit 77 Prozent auf Platz drei, hinter Gesprächen mit dem besten Freund oder der besten Freundin (93 Prozent) und schnellem Fahren (56 Prozent).
Mehr als die Hälfte der jungen Erwachsenen rasen gern. Insbesondere die Briten lieben die schnelle Fahrt, während Spanier und Belgier es ruhiger angehen lassen.
87 Prozent der Europäer fahren ein eigenes Auto oder können eines leihen. Die meisten eigenen Autos haben die jungen Niederländer, fast Dreiviertel besitzen eines.
Auch wenn Autos laut der Befragung einen hohen Stellenwert genießen, für wirklich unverzichtbar hält nur ein Drittel der jungen Erwachsenen den fahrbaren Untersatz.
Foto: Pixelquelle.de
Dieser Artikel ist erschienen am 25.09.2006