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Jobtelefonate absetzen

Wer "erfahrungsgemäß" berufsbedingt von daheim aus telefoniert oder surft, kann bis zu 20 Prozent der Gebühren, höchstens aber 20 Euro pro Monat pauschal, ohne Einzelbelege als Werbungskosten ansetzen. Die Gebühren kann man Monat für Monat auflisten oder aus drei Monaten einen Durchschnitt errechnen. Wer mehr absetzen will oder bei wem der Fiskus auf Grund des Jobs kein "erfahrungsgemäßes" Telefonieren unterstellt, der muss drei Monate lang den beruflichen Anteil einzeln nachweisen. Dieser Wert gilt dann auch für den Rest des Jahres.
Dieser Artikel ist erschienen am 17.12.2002