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Foto: Pixelquelle.de
Bis zu 500.000 Neueinstellungen planen Großunternehmen in Deutschland. Das geht aus der Studie ?Recruiting Trends 2007? hervor, die das Centre of Human Resources Integration Systems der Universitäten Frankfurt und Bamberg zusammen mit dem Online-Stellenportal Monster durchgeführt hat.
Große Zuversicht verheißen die Daten auf der Basis einer Befragung von 1.000 führenden Konzernen in Deutschland sowie den Top-300-Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau/Elektrotechnik, Handel und Pharma/Medizintechnik. Sie machen aber auch deutlich, woran es im Lande mangelt: Hoch qualifizierte Fachkräfte werden zunehmend knapp. Da in den kommenden fünf Jahren mit ähnlich steigenden Einstellungszahlen zu rechnen ist, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass nicht nur der ?war for talents? wieder aufleben wird, sondern auch ein ?battle for brainpower? mit internationaler Dimension zu erwarten ist.

Fast 87 Prozent der Befragten wollen sich deshalb auch jenseits der Grenzen nach jungen Berufstätigen umschauen. Ihre Suche geht vor allem online vonstatten: 85 Prozent der Unternehmen veröffentlichen ihre offenen Stellen im Karrierebereich ihrer Unternehmenswebsite. Darüber hinaus nutzen sie zu 59 Prozent externe Stellenportale. ?Die kleinen und mittelständischen Unternehmen werden die aktuellen Entwicklungen im E-Recruiting der Großunternehmen mit nur etwa drei bis fünf Jahren Verzögerung nachholen?, prognostiziert Professor Tim Weitzel von der Bamberger Uni. Sie erkennen zwar zunehmend die Reichweitenvorteile, suchen allerdings noch verstärkt über die Printmedien nach geeignetem Personal. Parallel zu dieser Gesamtentwicklung favorisieren die Unternehmen inzwischen formularbasierte elektronische Bewerbungen. Nur noch ein Drittel gibt der klassischen Bewerbungsmappe den Vorzug

Die besten Jobs von allen


(kog)
Dieser Artikel ist erschienen am 07.12.2006