Das Portal von Handelsblatt und WirtschaftsWoche

Jobs dank Gang ins Ausland

Deutsche Unternehmen, die im Ausland investieren, schaffen auch Jobs im Inland. Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 4.400 deutschen Unternehmen, die im Ausland aktiv sind.
Deutsche Unternehmen, die im Ausland investieren, schaffen auch Jobs im Inland. Dies ergab eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 4.400 deutschen Unternehmen, die im Ausland aktiv sind.Danach erhöhten fast 37 Prozent der Befragten nach dem Gang ins Ausland ihren Personalbestand in Deutschland, nur 22,3 Prozent bauten Stellen in Deutschland ab. "Das wachsende Auslandsengagement ist die Stütze der Konjunktur im Inland", sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun bei der Vorstellung der Umfrage. So würden Unternehmen, die in andere Märkte expandieren, im Durchschnitt mehr Jobs schaffen als jene, die sich auf den deutschen Markt konzentrieren.

Die besten Jobs von allen

Zudem seien durch die Auslandsinvestitionen mehr Arbeitsplätze im Inland als im Ausland geschaffen worden. Zu einem ähnlichen Ergebnis war im Juni bereits die Unternehmensberatung McKinsey bei einer Untersuchung von 5.000 Mittelständlern gekommen. Demnach entstehen für jeden Arbeitsplatz, den erfolgreiche Unternehmen im Ausland schaffen, zweieinhalb Jobs im Inland. Bereits im Februar hatte der ehemalige Wirtschaftsweise Juergen Donges im karriere-Interview gesagt, dass das so genannte Offshoring heimische Arbeitsplätze sichert. (pnd)
Dieser Artikel ist erschienen am 05.10.2005