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Jobmaschine E-Commerce steht still

Experten schwärmten im vergangenen Jahr von der Jobmaschine E-Commerce - ein ernüchterndes Fazit zog jetzt eine Untersuchung der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg.

Demnach hat der Boom der virtuellen Märkte unterm Strich keine einzige zusätzliche Stelle gebracht. Die neu geschaffenen Jobs sparen Unternehmen demnach an anderer Stelle wieder ein: Wurde im Busines-to-Business Geschäft ein neuer Produktentwickler eingestellt, entfiel im Gegenzug eine Vertreterstelle. Der Warenverkehr per Internet helfe Unternehmen vielmehr, Arbeitsplätze abzubauen, heißt es in der Untersuchung: Zwischenhändler zum Beispiel werden immer weniger gebraucht.
Dieser Artikel ist erschienen am 20.08.2001