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Jeder Zweite hat Angst im Job

In deutschen Unternehmen leidet mehr als jeder zweite Arbeitnehmer unter Angst am Arbeitsplatz (genau: 60,6 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere in Kooperation mit der Jobbörse Monster. Ganz oben rangiert mit 36,7 Prozent die Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Doch auch Chefs und Kollegen verursachen bei vielen Berufstätigen morgendliches Magendrücken.
Angst lähmt die Leistungsfähigkeit
In deutschen Unternehmen leidet mehr als jeder zweite Arbeitnehmer unter Angst am Arbeitsplatz (genau: 60,6 Prozent). Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Job- und Wirtschaftsmagazins Junge Karriere in Kooperation mit der Jobbörse Monster. Ganz oben rangiert mit 36,7 Prozent die Furcht vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Doch auch Chefs und Kollegen verursachen bei vielen Berufstätigen morgendliches Magendrücken.

"Angst lähmt - die eigene Leistungsfähigkeit, die Karriere und die gesamte Wirtschaft", sagt Jörn Hüsgen, Chefredakteur Junge Karriere. Die volkswirtschaftlichen Folgen des täglichen Job-Horrors sind gewaltig: Rund 75 Milliarden Euro kosten die Auswirkungen beruflicher Ängste jährlich, haben die Kölner Wirtschaftsforscher Winfried Panse und Wolfgang Stegmann in einer Langzeitstudie ermittelt.

Die besten Jobs von allen


Jeder kann etwas gegen seine Ängste machen: Autogenes Training, spezielle Atemtechniken und Sport gehören beispielsweise zum Sofort-Programm gegen berufliche Panikattacken. Wird die Angst im Job chronisch, sollten Betroffene professionelle Hilfe bei Coaches, Karriereberatern oder Psychologen suchen.

Hitliste der beruflichen Ängste:

- Angst vor Jobverlust 36,7 %
- Angst vor dem Chef 10,1 %
- Angst vor Konkurrenz unter Kollegen 7,7 %
- Angst davor, im Mittelpunkt zu stehen 6,1 %
- Gar keine Angst im Job 39,4 %

Quelle: Junge Karriere, Monster
Dieser Artikel ist erschienen am 27.05.2003