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Jeder vierte Student bleibt auf der Strecke

Mehr als jeder vierte Student bricht sein Studium ab. Deutlich über der durchschnittlichen Studienabbrecherquote von 27 Prozent liegen die Universitäten, an denen 30 Prozent der Studenten vorher aufgeben. An den Fachhochschulen streichen dagegen nur 22 Prozent vor dem Abschluss die Segel. Möglicher Grund: Fachhochschulen haben straffer geordnete Studiengänge und eine effizientere Lehrorganisation. An der Spitze liegt an den Unis die Fächergruppe Sprach-/Kultur- wissenschaften/Sport mit 33 Prozent Abbrechern. Dicht auf den Fersen ist die Gruppe Jura/Wirtschafts-/Sozialwissenschaften mit 30 Prozent. Die geringsten Abbrecherzahlen werden in der Medizin mit nur acht Prozent registriert.

Quelle: Hochschul-Informations-System, Hannover.
"Studienabbruchstudie 2002 - Studienabbrecher in den Fächergruppen und Studienbereichen der Universitäten und Fachhochschulen"
Die Studie gibt's im Internet unter:
http://www.bmbf.de/pub/studienabbruchstudie_2002.pdf
Dieser Artikel ist erschienen am 12.08.2002