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Jeder sechste Hochschulabsolvent ist überqualifiziert

Jeder sechste Hochschulabsolvent arbeitet nach dem Examen in einem Job, für den er überqualifiziert ist. Besonders betroffen sind die Absolventen der neuen Bachelor-Studiengänge: Ein Viertel der Uni-Bachelors landet nach dem Studium auf Stellen unterhalb ihrer Fähigkeiten, bei FH-Bachelors sind es sogar 37 Prozent, berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin karriere unter Berufung auf die erste bundesweite Bachelorbefragung, die das Hochschul-Informations-System (HIS) durchgeführt hat. Ein Grund für die schlechten Chancen der Bachelor-Absolventen: Arbeitgeber kennen das Qualifikations­niveau noch nicht genau

Wie groß das Risiko ist, nach dem Studium auf einer unterqualifizierten Stelle zu landen, hängt zudem stark vom Studienfach ab, berichtet das Magazin weiter: Geistes- und Kulturwissenschaftler haben schlechtere Karten, weil Unternehmen schwer ein­schätzen können, was Absolventen dieser Fächer leisten. So arbeiten 34 Prozent aller Magister-Absolventen laut einer HIS-Studie nach dem Studium in einem Simpel-Job.

Die besten Jobs von allen


Die Mai-Ausgabe von karriere erscheint am 28. April 2006.
Dieser Artikel ist erschienen am 24.04.2006