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Jahrgangsbeste können Uni frei wählen

Zum Wintersemester 2005/2006 soll, laut der Süddeutschen Zeitung, in Nordrhein-Westfalen ein neues Zulassungsverfahren vorgestellt werden. Künftig sollen die Abiturjahrgangsbesten sich unter den 29 Universitäten des Bundeslandes diejenige aussuchen können, an der sie studieren möchten. Hierfür sollen 20 Prozent der Studienplätze freigehalten werden.

Die Landesregierung verwirklicht mit dieser Neuordnung eine Änderung des Hochschulrahmengesetzes, die der Bundesrat im Juli festgelegt hatte. Hierbei soll zusätzlich der Hochschulzugang der Numerus-Clausus-Fächer Medizin, Biologie, Psychologie, Pharmazie, sowie Tier- und Zahnmedizin neu geregelt werden. Die Regelung soll in Nordrhein-Westfalen für alle Fächer mit landesweiten oder örtlichen Beschränkungen ausgeweitet werden.

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Die Hochschulen können für bis zu 60 Prozent der Studienplätze fachspezifische Auswahlattribute ernennen, die von den Bewerbern erfüllt werden sollten. Unterstützt werden sie dabei von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen in Dortmund.
Dieser Artikel ist erschienen am 06.08.2004