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IT-Gehälter stagnieren

Informationstechniker machten im Jahre 2001 finanziell keine großen Sprünge. Dies ergab eine Studie des Personalberatungsunternehmens Kienbaum. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Die Gehälter werden verstärkt an den Unternehmenserfolg gekoppelt.
jk DÜSSELDORF. Bei der Höhe des Gehaltes spielt die Größe des Unternehmens eine wichtige Rolle. Die Position eines IT-Leiters kann in einer großen Firma doppelt so hoch dotiert sein, wie in einem kleinen Unternehmen. Im Schnitt kassieren IT-Chefs rund 109 000 Euro inklusive aller Zulagen.Die Experten von Kienbaum konnten noch einen weiteren Trend ausmachen: Die Vergütung von Mitarbeitern wird stärker an den Erfolg des Unternehmens geknüpft. Im Jahr 2002 werden 64 Prozent der Führungskräfte unterhalb des Vorstandes mit durchschnittlich 17 000 Euro zusätzlich zum Grundgehalt variabel vergütet. Auf der zweiten Führungsebene sind es 61 Prozent. Geringer fällt der Anteil bei den Fachkräften aus: Lediglich 35 Prozent erhalten einen variablen Bonus von rund 4 000 Euro. Ein knappes Drittel der Führungskräfte profitiert zudem von Sonderleistungen, wie einem Dienstwagen.

Die besten Jobs von allen

Auch bei der Auswahl des Personals wird mehr differenziert. Da die Spielräume für Investitionen eng seien, hätten Seiteneinsteiger weniger Chancen, berichtet Brümmer. ?Die Unternehmen sind zunehmend kritischer?, erklärt Malte Brümmer, Projektleiter der Studie.Die ausführliche Studie gibt es für 460 Euro + MwSt. direkt bei der Kienbaum Management Consultants GmbH, Postfach 10 05 52, 51605 Gummersbach. (Fax: 0 22 61/7 03-2 01).Weitere Informationen unter http://www.kienbaum.de
Dieser Artikel ist erschienen am 22.04.2002