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Internet wird wichtiger

Die Zahl der Beschäftigten in Deutschland, die an ihrem Arbeitsplatz Zugang zum Internet haben, wächst. Waren es 2004 noch durchschnittlich 48 Prozent der Beschäftigten, sind es im Jahr 2007 mit 54 Prozent bereits mehr als die Hälfte.

Dabei wird das Internet immer stärker aktiv im Geschäftsalltag eingesetzt. 78 Prozent der Unternehmen bestellen Produkte oder Dienstleistungen bei Zulieferern über das Internet. Das entspricht einer Zunahme von neun Prozentpunkten gegenüber 2004 und von 17 Prozentpunkten gegenüber 2002.

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Aber auch die Nutzung des Internets als Vertriebskanal hat an Bedeutung gewonnen: Mehr als die Hälfte der Unternehmen vertreibt aktuell Produkte oder Dienstleistungen über das Internet an Unternehmen (B2B) oder private Kunden (B2C). Insgesamt haben 54 Prozent der Unternehmen im Jahr 2006 externe IT-Beratungsdienstleistungen in Anspruch genommen.

Die größte Nachfrage herrschte dabei in den Branchen Chemie (73 Prozent), Banken und Versicherungen sowie Fahrzeugbau (jeweils 66 Prozent). Größere Unternehmen haben häufiger auf Beratungsdienstleistungen zurückgegriffen als kleinere

Quelle: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim. Umfrage unter 4.300 Unternehmen über die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Unternehmen mit mindestens fünf Beschäftigten.

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Dieser Artikel ist erschienen am 14.10.2007