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Ingenieure und Naturwissenschaftler gefragt

Naturwissenschaftler haben derzeit in den Benelux-Ländern gute Chancen, einen Job zu finden. Gut ein Drittel der insgesamt 140 offenen Stellen, die allein die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) für Akademiker in den Niederlanden meldet, entfallen auf Physiker, Mathematiker und Ingenieure. Das berichtet das Job- und Wirtschaftsmagazin "karriere" in seiner April-Ausgabe.Zudem sucht der Chemieriese Akzo Nobel rund 100 neue Mitarbeiter in den Niederlanden, BASF Antwerpen hat zurzeit etwa 30 offene Stellen für Akademiker zu vergeben. In Belgien sind aktuell Techniker, Computerspezialisten sowie Ärzte und Pflegepersonal in Krankenhäusern gefragt, bestätigt die Auslandshandelskammer Deutschland-Belgien-Luxemburg gegenüber "karriere". In Luxemburg werden vor allem Controller und Buchhalter sowie Mitarbeiter für die zahlreichen EU-Institutionen wie den Europäischen Gerichtshof, den EU-Rechnungshof, die Europäische Investitionsbank und das Statistikamt gebraucht.

Die besten Jobs von allen

Deutschen, die eine internationale Karriere planen und nicht gleich in Übersee starten wollen, bieten die Benelux-Länder ein ideales Sprungbrett. Zahlreiche multinationale Konzerne haben die Mini-Staaten als Sitz ihrer Europa-Zentralen ausgeguckt. So unterhält Coca-Cola in den Niederlanden, dem bedeutendsten Benelux-Standort, sein größtes Logistikzentrum für den europäischen Markt; Nike lenkt von dort seine Geschäfte in Europa, Afrika und dem Nahen Osten; Cisco Systems hat vor kurzem in Amsterdam einen Bürokomplex mit 2.500 Arbeitsplätzen eingerichtet. Und Pharmariese GlaxoSmithKline sowie die Brauerei Interbrew haben ihren Sitz im belgischen Brüssel.Größte Klippe für deutsche Bewerber ist allerdings die Sprache: Selbst wer bei internationalen Konzernen in den Benelux-Ländern arbeitet, kommt ohne die Landessprache nicht weit. Mangelnde Sprachkenntnisse sind für viele Bewerber ein Ausschlusskriterium.Die April-Ausgabe von "karriere" ist ab dem 26. März 2004 im Zeitschriftenhandel erhältlich.
Dieser Artikel ist erschienen am 23.03.2004