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Im Osten billiger zu haben

Deutsche Rechtsanwälte verlangen im Schnitt einen Stundensatz von 180 Euro für ihre Beratungen. Der Preis für eine Stunde anwaltlicher Tätigkeit variiert allerdings stark. Ein großes Preisgefälle besteht zwischen Großstadt und ländlicher Region ebenso wie zwischen West- und Ostdeutschland.

So verlangt ein Anwalt im Westen einen festen Stundensatz von 187 Euro, sein Kollege im Osten dagegen nur 133 Euro. Rechtsanwälte aus Großkanzleien berechnen deutlich mehr als Einzelanwälte. Diese One-Man-Shows stellen mit 114 Euro den niedrigsten festen Stundensatz in Rechnung. Kleine Sozietäten mit bis zu fünf Anwälten nehmen im Schnitt 177 Euro als festes Stundenhonorar

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Eine Sozietät mit bis zu 20 Anwälten verlangt 222 Euro, bei noch größeren Kanzleien müssen Mandanten 289 Euro pro Stunde berappen. Ebenfalls preissteigernd wirken sich ein höheres Alter des Anwalts, mehr Berufserfahrung und ein Fachanwaltstitel aus.

Weitere Informationen: http://sirius.soldan.de
Dieser Artikel ist erschienen am 28.07.2006